Bauqualität entscheidet über Energieverbrauch
27.06.2008
Bauherren neuer Eigenheime können den Energiebedarf sogar schon seit
2002 einem solchen Ausweis entnehmen. Das Problem: Die Daten werden
rechnerisch ermittelt und sind nur bei fehlerfrei gebauten Häusern
realistisch. Über den tatsächlichen Verbrauch an Heizwärme entscheidet
letztlich die Qualität der Bauausführung – und die ist für private
Bauherren nur schwer überprüfbar. Holzfertighäuser bieten den Vorteil
kontrollierter Baubedingungen und regelmäßiger Qualitätsüberwachung.
"Eine Solaranlage auf dem Dach macht noch kein Energiesparhaus. Jeder
Bauherr sollte Wert darauf legen, dass sein Baupartner nachprüfbare
Standards bei der Qualität der Gebäudehülle einhält", rät der
Geschäftsführer der Adlerhaus GmbH, Marco Adler. Bei einem
Holzfertighaus kein Problem, denn die Bauelemente werden nicht bei Wind
und Wetter auf der Baustelle, sondern in geschützten Fabrikhallen
vorproduziert und sind entsprechend maßhaltig.
Orientierung gibt das Gütezeichen der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau,
der 45 führende industrielle Hersteller von Holzfertighäusern
angehören. Bei diesen Unternehmen werden sowohl die Vorfertigung als
auch die Montage der Häuser auf der Baustelle regelmäßig von
Sachverständigen überwacht. "Das mehrstufige Kontrollsystem stellt
sicher, dass diese Häuser nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der
Praxis echte Energiesparhäuser sind", sagt Adler. Über Planung und Bau
von Energiesparhäusern in Fertigbauweise informiert der BDF.
Link zum Beitrag: Webseite BDF

